Rheuma Arthrose

Rheuma Arthrose 02

Die Häufigkeit arthrotischer Erkrankungen nimmt stetig zu und die Medinzin folgt diesem Apsket, indem immer wieder fortschrittliche und ganz neuartige Verfahren entwickelt werden, um den schon jungen Patientinnen und Patienten zu helfen. Unter der Bezeichnung Rheumatoide Arthritis ist bislang eine Erkrankung bekannt, welche auch als chronische Polyarthritis bezeichnet wird. Es geht bei diesem Krankheitsbild der Rheuma Arthrose um einen entzündlichen Vorgang, welcher die Gelenke des Körpers betrifft und neben Einschränkungen der Beweglichkeit eine extreme Schmerzhaftigkeit der involvierten Areale auslöst.

Krankheitszeichen der Rheuma Arthrose

Die Symptome der rheumatoiden Arthrose sind recht vielgestaltig und nehmen im Laufe der Erkrankung sowie insbesondere bei fehlender Behandlung zu. Als typische Beschwerden bei einer chronischen Polyarthritis, bei der nicht nur ein, sondern viele Gelenke betroffen sind, geben die Patientinnen und Patienten zunächst schmerzhafte Auffälligkeiten in den kleinen Gelenken an. Zu diesen gehören neben den zarten Finger-auch die Zehengelenke. Die Schmerzen nehmen zu und treten auch an den Knie- und Fuß-, Hüft- und Schultergelenken auf. Bei einer Differentiaidiagnostik erweisen sich vorrangig die schmerzhaften Beschwerden an den Handwurzelknochen und den Fingergrundgelenken als deutliche Hinweiszeichen auf eine Rheuma Arthrose.

Als die klassischen Entzündungszeichen bei einer Rheuma Arthrose werden zudem Rörungen, Schwellungen und Erwärmungen der in die entzündlichen Prozesse einbezogenen Gelenke wahrgenommen. In der Regel ist es so, das bei einer chronischen Polyarthritis gerade am Morgen die gesundheitlichen Beeinträchtigungen sehr stark sind. Im Laufe des Tages bis hin zum Abend geben sich die Leiden meist. Dies betrifft insbesondere die sogenannte Morgensteifigkeit.

Therapeutische Möglichkeiten

Gegen eine Rheuma Arthrose ist “ein Kraut gewachsen”. Genauer gesagt, sind es sogar mehrere Behandlungsvarianten, welche den Medizinern und Patienten zur Verfügung stehen. Sie stützen sich hauptsächlich auf eine medikamentöse Therapie, gezielte operative Eingriffe und eine als Radiosynoviorthese. Die Auswahl innerhalb dieser medizinischen Vorgehensweisen ergibt sich in Abhängigkeit vom Alter der Betroffenen und vom Schweregrad der Krankheitsbilder.

Nach einer intensiven Diagnostik können verschiedene Medikamentengruppen verabreicht werden. Diese werden als Analgetika oder Schmerzmedikamente, nicht-steroidale Antiphlogistika, als Glukokortikoide und langwirksame Antirheumatika bezeichnet. Da diese Arzneimittel über eine lange Dauer eingenommen werden und Nebenwirkungen auftreten können, ist eine laufende ärztliche Kontrolle erforderlich.

Ist es notwendig, eine operative Therapie anzuberaumen, ergeben sich hierbei verschiedenen Versionen, die sich in Kombination mit den Zielstellungen der Orthopädie ergeben. Diese Methoden sind unter den Fachbezeichnungen als Synovektomie, Gelenkresektion, die Versteifung des Gelenks oder Arthrodese sowie als Arthroplastik bekannt und werden schon seit vielen Jahren praktisch umgesetzt. In besonderen Fällen kann es nicht auszuschließen sein, dass eine Endoprothese eingesetzt wird. Dieses Implantat wird bei der Rheuma Arthrose genutzt, wenn diese durch Verschleiß ausgelöst ist.

Um eine operative Behandlung bei einer Rheuma Arthrose zu vermeiden, kann alternativ eine Radiosynoviorthese sinnvoll sein.

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